Hauptinhalt anzeigen

Videos

Was passiert bei Diabetes? Wie entsteht Typ-1-Diabetes, wie Typ-2-Diabetes? Welche Maßnahmen gibt es, um Typ-2-Diabetes vorzubeugen? Antworten auf diese Fragen und weitere Informationen zum Krankheitsbild Diabetes mellitus erhalten Sie in unseren kurzen Erklärvideos.

Über die nachfolgenden Links gelangen Sie zu der jeweiligen Video-Kategorie:

Alle Videos finden Sie auch auf unserem YouTube-Kanal und auf Vimeo. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Anschauen!

Diabetes mellitus

Warum gibt es immer mehr Menschen mit Diabetes?

Weltweit und auch in Deutschland haben immer mehr Menschen Diabetes. Meistens handelt es sich um Typ-2-Diabetes. Gründe dafür sind zum einen die generell steigende Lebenserwartung sowie die stetige Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten von Diabetes. Zum anderen erkranken viele Personen aufgrund eines ungesunden Lebensstils an Typ-2-Diabetes.

Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes sind zum Beispiel Übergewicht, Bewegungsmangel, Stress und schlechter Schlaf. Es gibt verschiedene Möglichkeiten diesen Punkten gegenzusteuern: Zum Beispiel eine ausgewogenere Ernährung, eine bessere Kennzeichnung der Lebensmittel, mehr Bewegung im Alltag und regelmäßiger Sport.

Hier befindet sich ein Video von Vimeo. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier: Vimeo-Datenschutzerklärung


Diabetes: Wissen, was den eigenen Blutzuckerspiegel beeinflusst

Bei einer Diabetes-Erkrankung ist es wichtig zu wissen, welche Faktoren den Blutzuckerspiegel beeinflussen. Um die Messwerte zu dokumentieren, gibt es nicht nur klassische Tagebücher, sondern auch elektronische Möglichkeiten. Die gesammelten Daten können so auch mit bestimmten Ereignissen, wie beispielsweise Stress bei der Arbeit, abgeglichen werden.

Weltweit arbeitet die Forschung an der Entwicklung neuer digitaler Lösungen, um das Diabetes-Management und die Prävention von Diabetes-Komplikationen weiter zu verbessern.

Hier befindet sich ein Video von Vimeo. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier: Vimeo-Datenschutzerklärung

Was passiert bei Diabetes?

Diabetes wird häufig auch als „Zuckerkrankheit“ bezeichnet, weil die Patientinnen und Patienten einen gestörten Blutzuckerstoffwechsel haben. Durch die Aufnahme von Zucker (Glukose) aus Kohlenhydraten über die Nahrung, steigt bei jedem Menschen nach dem Essen der Blutzuckerspiegel an. Daraufhin gibt die Bauchspeicheldrüse Insulin ins Blut ab und der Blutzuckerspiegel sinkt wieder in den Normalbereich. Bei Menschen mit Diabetes funktioniert dies nicht oder nicht mehr ausreichend.

Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung bei der körpereigene Antikörper die insulinproduzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse zerstören. Der Körper kann folglich kein Insulin mehr herstellen. Bei Typ-2-Diabetes schüttet die Bauchspeicheldrüse zwar noch Insulin aus, es wirkt jedoch nicht mehr richtig, sodass der Blutzuckerspiegel erhöht bleibt.

Hier befindet sich ein Video von Vimeo. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier: Vimeo-Datenschutzerklärung


Diabetes behandeln – heute und morgen

Bei der Behandlung von Diabetes gibt es wichtige Unterschiede: Typ-1-Diabetes wird mit Insulin behandelt. Bei Typ-2-Diabetes gibt es je nach Fortschritt der Krankheit verschiedene Möglichkeiten. Die Basis bilden Änderungen im Lebensstil, beispielsweise mehr Bewegung, eine gesündere Ernährung oder Rauchverzicht. Normalisiert sich der Blutzucker dadurch nicht, kommen meist orale Medikamente zum Einsatz. Es gibt verschiedene Wirkstoffklassen, die auf unterschiedliche Weise im Körper wirken. Erst wenn diese Therapien ausgeschöpft sind, wird auch bei Typ-2-Diabetes auf eine Insulintherapie umgestellt.

Im Rahmen der Diabetes-Forschung werden weitere mögliche Therapieansätze erforscht.

Hier befindet sich ein Video von Vimeo. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier: Vimeo-Datenschutzerklärung


Diabetes - Was ändert sich im Alter?

Bei jeder chronischen Krankheit ist es schwer, sich über längere Zeit um seine Erkrankung zu kümmern, ohne die Motivation zu verlieren. Es kann Menschen mit Diabetes helfen, ihnen die gesundheitlichen Vorteile durch beispielsweise regelmäßiges Blutzucker messen oder die vorgegebene Medikamenten-Einnahme bewusst zu machen.

Mit zunehmendem Alter verschieben sich die Therapieziele von Menschen mit Diabetes. Dabei steht der Blutzucker-Langzeitwert (HbA1c) weniger im Vordergrund als die Lebensqualität. Unterzuckerungen sollten vermieden werden, da sie das Sturzrisiko erhöhen und zu Herzrhythmusstörungen führen können. Durch die nachlassende Nierenfunktion können zudem manche oralen Medikamente nicht mehr zur Therapie eingesetzt werden, sodass die Gabe von Insulin teilweise notwendig wird.

Hier befindet sich ein Video von Vimeo. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier: Vimeo-Datenschutzerklärung


Diabetes: Regenerative Therapien

Beim Typ-1-Diabetes werden die insulinproduzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse durch das eigene Immunsystem zerstört. Beim Typ-2-Diabetes tritt eine Insulinresistenz auf, die dazu führt, dass die Betazellen erschöpfen. Sie bleiben jedoch in nichtfunktionsfähiger Form in der Bauchspeicheldrüse erhalten. Neue pharmakologische Therapien setzen an diesem Punkt an und haben zum Ziel, die beeinträchtigten Zellen wieder zu regenerieren.

Im Unterschied dazu werden die Betazellen beim Typ-1-Diabetes zerstört, sodass sie ersetzt werden müssen. Um dies zu ermöglichen, versuchen Forschende Betazellen aus Stammzellen zu züchten, um diese den Patientinnen und Patienten durch eine Zellersatztherapie zurück zu geben. Diese Ansätze bieten eine Chance auf Heilung.

Hier befindet sich ein Video von Vimeo. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier: Vimeo-Datenschutzerklärung


Erklärvideo - Die Bauchspeicheldrüse

Die Bauchspeicheldrüse gehört zum Verdauungssystem und befindet sich im oberen Bauch hinter dem Magen. Als Drüse dient sie dazu, verschiedene Stoffe zu produzieren und an ihre Umgebung abzugeben. Zudem misst die Bauchspeicheldrüse den Gehalt an Zucker (Glukose) im Blut und hält diesen im Gleichgewicht. In den sogenannten Langerhans-Inseln wird das Hormon Insulin produziert und ins Blut abgegeben. Insulin öffnet die Körperzellen wie ein Schlüssel, sodass der Zucker aus dem Blut aufgenommen werden kann.

Die Bauchspeicheldrüse kann jedoch erkranken und in der Folge ihre Funktion verlieren. Wenn zum Beispiel kein Insulin mehr produziert werden kann, oder das Insulin nicht mehr richtig wirkt, entsteht Diabetes.

Hier befindet sich ein Video von Vimeo. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier: Vimeo-Datenschutzerklärung


Erklärvideo - Das Hormon Insulin

Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse hergestellt und ins Blut abgegeben, um den Blutzuckerspiegel nach der Nahrungsaufnahme zu senken. Wenn die Blutzuckerregulation gestört ist und der Blutzucker nach dem Essen hoch bleibt, liegt ein Diabetes mellitus vor. Kann der Körper aufgrund einer Autoimmunerkrankung nicht mehr genug Insulin produzieren, handelt es sich um Typ-1-Diabetes. Wirkt das Insulin hingegen an den Körperzellen nicht mehr richtig, liegt eine Insulinresistenz vor, aus der sich Typ-2-Diabetes entwickeln kann.

Während beim Typ-2-Diabetes eine Lebensstilumstellung die Krankheit häufig verbessern kann, sind Menschen mit Typ-1-Diabetes auf das Spritzen von Insulin angewiesen. Forschende arbeiten an der Weiterentwicklung der Insulintherapie, um in Zukunft eine individuellere Therapie für Menschen mit Diabetes zu ermöglichen.

Hier befindet sich ein Video von Vimeo. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier: Vimeo-Datenschutzerklärung


Big Data – Große Datenmengen im Dienst der Diabetesforschung

Im Bereich Diabetes werden heutzutage bereits sehr viele individuelle Datenprofile erstellt, zum Beispiel bei der kontinuierlichen Gewebezuckermessung und bei Closed-Loop-Systemen. Führt man solche individuell generierten, digitalen Daten auf öffentlicher Ebene zusammen, kann die Digitalisierung noch einen Schritt weitergeführt werden. Die entstehenden großen Datensätze können mit Hilfe von künstlicher Intelligenz aufbereitet und ausgewertet werden. Dadurch steht der Wissenschaft ein sehr großer Zusammenschluss an Daten zur Verfügung, welcher Zusammenhänge und neue Erkenntnisse aufdecken kann, die auf individueller Ebene nicht ersichtlich wären.

Digitalisierung und künstliche Intelligenz stellen somit eine große Chance dar, Diabetes zukünftig besser verstehen und behandeln zu können.

Hier befindet sich ein Video von Vimeo. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier: Vimeo-Datenschutzerklärung

Vorbeugung von Typ-2-Diabetes

Diabetes-Prävention durch gesunden Lebensstil

Das frühzeitige Erkennen von Typ-2-Diabetes und seinen Vorstufen kann durch gelegentliche Blutzuckermessungen – zum Beispiel bei der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt – sichergestellt werden. Im Stadium des Prädiabetes kann der Ausbruch des Typ-2-Diabetes durch Gewichtsreduktion oder das Vermeiden von Übergewicht verhindert werden. Nimmt man weniger Energie auf als man verbraucht, verhindert man die Ansammlung von Fett und somit auch Übergewicht.

Zusätzlich kann so das Risiko für Folgeerkrankungen gesenkt werden. So gilt die Vorbeugung von Diabetes wahrscheinlich auch als Krebs-Vorsorge. Gezielte Hungerperioden durch Intervallfasten können sowohl Stoffwechselparameter als auch beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv beeinflussen.

Hier befindet sich ein Video von Vimeo. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier: Vimeo-Datenschutzerklärung


Entspannungstipps

Anhaltender Stress ist ein unterschätzter Risikofaktor für Diabetes. Einfache Blitzentspannungen können im Alltag in wenigen Minuten dabei helfen, Anspannungen zu lösen.

Bei der „Quasimodo-Übung“ werden alle Muskeln im Körper gleichzeitig angespannt – auch die im Gesicht, Nacken- und Kopfbereich – bevor im Anschluss alles wieder entspannt und das Gefühl der Entspannung bewusst wahrgenommen wird. Um die Augen für ein paar Minuten entspannen zu können, eignet sich das sogenannte „Palmieren“. Hierbei reibt man die beiden Handflächen bis sie warm werden aneinander und legt sie dann eine Zeit lang auf die geschlossenen Augen.

Um bei Stress den Gedanken eine Auszeit zu geben, eignet sich eine Traumreise.

Hier befindet sich ein Video von Vimeo. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier: Vimeo-Datenschutzerklärung

Typ-2-Diabetes verstehen und vorbeugen: Was kann die Forschung dazu beitragen?

Immer mehr Menschen erkranken an Typ-2-Diabetes. Neben der höheren Lebenserwartung stellt der veränderte Lebensstil die Hauptursache dar. Denn in den vergangenen Jahren haben sich insbesondere die Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten der Menschen verändert.

Zudem scheint die Epigenetik eine wichtige Rolle in Bezug auf das Typ-2-Diabetes-Risiko und die Entwicklung der Erkrankung zu spielen: Aufgrund der genetischen Konstellation haben manche Menschen ein höheres Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Andere hingegen sind bei einem ähnlichen Lebensstil unempfindlicher für eine solche Krankheitsentwicklung. Forschende vermuten daher, dass das Gesundheitsverhalten der Eltern bereits vor einer Schwangerschaft das Risiko der Nachkommen, später an Typ-2-Diabetes zu erkranken, beeinflusst.

Hier befindet sich ein Video von Vimeo. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier: Vimeo-Datenschutzerklärung


5 Maßnahmen zur Vorbeugung von Typ-2-Diabetes

5 Schutzmaßnahmen können helfen, das Risiko für Typ-2-Diabetes zu senken und auch den Verlauf der Diabetes-Erkrankung positiv zu beeinflussen. Dazu zählen:Ausgewogene Ernährung,ausreichende Bewegung, Stress vermeiden und in Balance zu bleiben, nicht rauchen sowie kein oder nur ein geringer Verzehr von Alkohol.

Hier befindet sich ein Video von Vimeo. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier: Vimeo-Datenschutzerklärung

Typ-1-Diabetes

Autoimmunerkrankung - Das Beispiel Diabetes

Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die insulinproduzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse vom eigenen Immunsystem zerstört werden. Ist eine bestimmte Menge dieser Zellen zerstört, bricht die Krankheit aus und die Blutzuckerwerte steigen an. Typ-1-Diabetes entwickelt sich schleichend und verläuft lange Zeit symptomfrei. Die Erkrankung kann jedoch durch die Bestimmung von diagnostischen Markern – sogenannten Autoantikörpern – im Blut schon Jahre vor dem Ausbruch nachgewiesen werden. Forschende vermuten, dass ein Zusammenspiel aus genetischen Faktoren und Umwelteinflüssen für die Krankheit verantwortlich ist.

Da Typ-1-Diabetes derzeit nicht heilbar ist, möchte die Forschung die genauen Ursachen besser verstehen, um ein Erkrankungsrisiko frühzeitig erkennen und somit den Ausbruch verhindern zu können.

Hier befindet sich ein Video von Vimeo. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier: Vimeo-Datenschutzerklärung


Typ-1-Diabetes: Entstehung und Vorbeugung

Typ-1-Diabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung im Kindes- und Jugendalter. Bei Typ-1-Diabetes werden die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse angegriffen und zerstört. Sind mehr als 80 Prozent dieser Zellen zerstört, kommt es zum Ausbruch von Typ-1-Diabetes. Das Insulin kann nicht mehr produziert werden, sodass der Blutzuckerspiegel entgleist.

Als neuer Therapieansatz werden Insulinvarianten verwendet, die das Immunsystem so stimulieren sollen, dass der Angriff der körpereigenen Zellen verhindert wird. Das Ziel hierbei ist, eine Impfung für Kinder mit hohem Risiko für Typ-1-Diabetes zu entwickeln.

Hier befindet sich ein Video von Vimeo. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier: Vimeo-Datenschutzerklärung

Wie kann man Typ-1-Diabetes früh erkennen und vorbeugen?

Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, die sich schleichend entwickelt und oft lange Zeit symptomfrei verläuft. Mit geeigneten Tests kann die Krankheit jedoch bereits Jahre vor dem Ausbruch erkannt werden. Die genetische Vorbelastung kann direkt nach der Geburt überprüft werden. Auch ist es möglich den Autoimmunprozess im Laufe der Entwicklung zu beobachten. Die Bestimmung von sogenannten Autoantikörpern im Blut ist die beste Möglichkeit, um Typ-1-Diabetes frühzeitig zu erkennen.

Aktuell kann Typ-1-Diabetes noch nicht verhindert werden. Es gibt jedoch einige Forschungsansätze, die der Krankheit vorbeugen sollen. So sollen beispielsweise Immuntherapieansätze mit Impfungen die Zerstörung der insulinproduzierenden Betazellen verhindern. Auch Umweltfaktoren werden untersucht, die die Entstehung der Krankheit fördern oder davor schützen könnten.

Hier befindet sich ein Video von Vimeo. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier: Vimeo-Datenschutzerklärung

Typ-2-Diabetes

Das metabolische Syndrom: Vorstadium des Typ-2-Diabetes

Das metabolische Syndrom ist eine Ansammlung verschiedener Stoffwechselstörungen, die in Kombination miteinander auftreten. Hierzu zählen die Störung und Erhöhung des Blutzuckerspiegels, die Störung des Fettstoffwechsels, Bluthochdruck und Insulinresistenz.

Insulinresistenz ist häufig die Folge von Übergewicht. Durch Entzündungsreaktionen im Fettgewebe werden Botenstoffe in den Rest des Körpers gesendet, sodass der Zucker- und Fettstoffwechsel gestört werden. Liegt eine Insulinresistenz vor, kann das Insulin nicht mehr richtig wirken. Dadurch funktioniert die Zuckeraufnahme in Muskel- und Fettgewebe aus dem Blut nicht mehr richtig und die Blutzuckerspiegel bleiben erhöht. Über mehrere Jahre hinweg können erhöhte Blutzuckerspiegel zu Typ-2-Diabetes führen.

Hier befindet sich ein Video von Vimeo. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier: Vimeo-Datenschutzerklärung


Wie kann man Typ-2-Diabetes früher erkennen und vorbeugen?

Typ-2-Diabetes entwickelt sich schleichend, sodass die Erkrankung häufig über lange Zeit unbemerkt bleiben kann. Anhand geeigneter Tests kann Typ-2-Diabetes jedoch schon vor dem Ausbruch entdeckt werden. So kann der Deutsche Diabetes-Risiko-Test® dabei helfen, das eigene Risiko einzuschätzen. Zudem kann ein oraler Glukosetoleranztest (oGTT) bei einer Ärztin oder einem Arzt, einen gestörten Blutzuckerstoffwechsel schon Jahre vor dem Krankheitsausbruch erkennen. Da der orale Glukosetoleranztest sehr aufwendig ist, entwickeln Forschende des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) eine neue Testmöglichkeit um das Risiko für Typ-2-Diabetes zu bestimmen.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten zudem an einer Einteilung in verschiedene Risikogruppen, um somit personalisierte Vorbeugungsmaßnahmen entwickeln zu können.

Hier befindet sich ein Video von Vimeo. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier: Vimeo-Datenschutzerklärung

Dreifachhormon steuert Kontrollorgane des Diabetes

Zur Diabetes-Behandlung sind nicht nur die Bauchspeicheldrüse, sondern auch andere Organe wie die Leber, das Fettgewebe, die Muskeln und das Gehirn entscheidend. Vor allem das Gehirn scheint dabei eine wichtige Rolle zu spielen, da es viele Prozesse in anderen Organen mitsteuert. An diesem Punkt setzt die Forschung zur Entwicklung neuer Medikamente an.

Um Fettleibigkeit (Adipositas) besser behandeln zu können, wurde ein Molekül entwickelt, das mehrere Organe gleichzeitig anspricht und behandelt. Es besteht aus 3 Hormonen, die in Kombination beispielsweise den Blutzucker und Appetit senken sowie die Insulinwirkung und den Kalorienverbrauch gleichzeitig steigern sollen. Erste Erfolge dieses Dreifachhormons müssen in weiteren Studien untersucht werden, um deren Wirksamkeit und Sicherheit sicherstellen zu können.

Hier befindet sich ein Video von Vimeo. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier: Vimeo-Datenschutzerklärung


Wie verbessert Bewegung Typ-2-Diabetes?

Für Patienten und Patientinnen mit Typ-2-Diabetes ist Bewegung und körperliche Aktivität unabdingbar, da dadurch die erhöhten Blutzuckerspiegel gesenkt werden können. Das Sportprogramm von Menschen mit Diabetes sollte in jedem Fall alle 3 Komponenten, bestehend aus Ausdauer-, Kraft- und Koordinationstraining, beinhalten. Die Einbindung des Koordinationstrainings ist wichtig, da die Ansteuerung der Muskeln über die Nerven bei Typ-2-Diabetes häufig nicht mehr richtig funktioniert.

Als Trainingsprogramm eignet sich zum Beispiel die Kombination aus jeweils 10 Minuten zügigem Gehen, Kniebeugen und das Stehen auf einem Bein, während man eine 8 mit den Armen in die Luft zeichnet. Ein tägliches Training mit diesen kleinen Übungen bietet Patientinnen und Patienten ein komplexes Sportprogramm, welches dabei hilft, die Gesundheit positiv zu beeinflussen.

Hier befindet sich ein Video von Vimeo. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier: Vimeo-Datenschutzerklärung


Epigenetik - Ernährung der Eltern beeinflusst Typ-2-Diabetes-Risiko der Kinder

Die Zahl der Menschen mit Diabetes steigt seit den 60-er Jahren sehr stark an und man geht davon aus, dass diese Entwicklung sich fortsetzen wird. Obwohl mehr als 70 verschiedene Gen-Orte bei der Diabetes-Entstehung eine Rolle spielen, sind sie nicht für diesen starken Anstieg verantwortlich. Vielmehr beeinflusst der heutige Lebensstil, häufiges Sitzen und eine fettreiche Ernährung, die steigende Anzahl an Menschen mit Diabetes.

In Studien am Tiermodell wurde außerdem gezeigt, dass die Ernährung der Eltern das Typ-2-Diabetes-Risiko der Kinder beeinflusst. Diese Beobachtungen zeigen, dass nicht nur die Genetik, sondern auch erworbene Einflüsse, eine wichtige Rolle für das Typ-2-Diabetes-Risiko der Nachkommen spielen.

(Stand: Mai 2017)

Hier befindet sich ein Video von Vimeo. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier: Vimeo-Datenschutzerklärung


Typ-2-Diabetes: Genforschung ermöglicht Präzisionsmedizin

Neben der Genetik spielen Umweltfaktoren wie Ernährung und Bewegung eine wichtige Rolle für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes. Zusätzlich ist die sogenannte Epigenetik ein entscheidender Faktor. Sie beschreibt Veränderungen von Molekülen, aber nicht der DNA selbst.

Obwohl der Endpunkt des Typ-2-Diabetes mit Blutzuckerentgleisungen bei jedem Menschen mit Diabetes gleich ist, können die Ursachen der Entstehung durch Genetik und Epigenetik sehr unterschiedlich sein. An diesem Punkt setzt die Forschung an, um ganz präzise Moleküle für die Behandlung zu finden. Man spricht von der sogenannten „precision medicine“. Hierbei ist das Ziel Subgruppen zu finden, die man in der Therapie entsprechend ihrer Ursachen gezielt behandeln kann.

Hier befindet sich ein Video von Vimeo. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier: Vimeo-Datenschutzerklärung


Erhöhtes Krebsrisiko bei Typ-2-Diabetes

Aus großen Bevölkerungsstudien ist bekannt, dass Stoffwechselstörungen wie Typ-2-Diabetes oder Übergewicht das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen erhöhen. Die Mechanismen dahinter sind sehr vielfältig und tumorspezifisch. Bei Stoffwechselerkrankungen sind generell eine Reihe an Mechanismen fehlreguliert, die langfristig auch zu Tumorerkrankungen oder deren aggressiverem Auftreten beitragen können.

So sind beispielsweise Entzündungsreaktionen die bei Übergewicht auftreten, auch für die Tumorentwicklung von entscheidender Rolle. Zudem können Hormone wie Insulin oder Leptin, deren Spiegel bei Übergewicht und Typ-2-Diabetes häufig erhöht sind, Tumore besser und schneller wachsen lassen.

Hier befindet sich ein Video von Vimeo. Mit Ihrer Zustimmung wird eine Verbindung zu Vimeo aufgebaut. Vimeo setzt gegebenenfalls auch Cookies ein. Für weitere Informationen klicken Sie hier: Vimeo-Datenschutzerklärung