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Tag der gesunden Ernährung

Die Rolle der Ernährung

Die Ernährung hat eine wichtige Bedeutung für die Gesundheit. Zudem kann eine vollwertige, ausgewogene Ernährung die Leistungsfähigkeit erhöhen sowie das Wohlbefinden und die Lebenszufriedenheit stärken. Dies gilt sowohl für Menschen mit als auch für Menschen ohne Diabetes. Heute, am 7. März 2022, findet zum 25. Mal der Tag der gesunden Ernährung statt.

 

Die Basis einer gesunden Ernährung bilden nährstoffreiche, wenig verarbeitete Lebensmittel mit vielen Ballaststoffen, wie Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen und Vollkornprodukte. Ebenfalls sind eine vielfältige Lebensmittelauswahl und ein gesundes Maß entscheidend für gutes Essen. Zudem sollte es Spaß machen, schmecken und zu einem passen!

Auf diabinfo.de stehen Ihnen eine Vielzahl an Rezepten zur Verfügung. Lassen Sie sich inspirieren und dazu anregen, Neues auszuprobieren oder Altbewährtes in kleinen Schritten zu verändern.

 

Ernährung und Stress

Besonders in Stresssituationen fällt es oft schwer, eine gesunde Ernährung beizubehalten. Manche Menschen essen in Stresssituationen nur noch wenig oder fast überhaupt nichts, da ihnen der Stress sozusagen auf den Magen schlägt. Für andere Personen stellt Essen bei Stress hingegen eine Art Seelentröster dar und sie nehmen deutlich mehr zu sich. Dies hat nichts mit der eigenen Persönlichkeit zu tun, sondern eher mit den bisherigen Lernerfahrungen. Das Essverhalten ist ein Routineverhalten, der oft nicht der bewussten Kontrolle unterliegt. Das ist auch der Grund dafür, dass man häufig gar nicht so mitbekommt, dass man im Alltag zu viel isst, weil dies häufig unterbewusst passiert.

Im diabinfo-Podcast „Stressessen vermeiden“ geht Psychologe Prof. Dr. Bernhard Kulzer detailliert auf die Hintergründe ein, auf die das individuelle Ernährungsverhalten zurückzuführen ist, und nennt verschiedene Möglichkeiten für den Umgang mit Stress.

 

Was kann man gegen Stressessen tun?

Der erste Schritt zur Veränderung von alten Ernährungsgewohnheiten ist, sich diese bewusst zu machen und das eigene Essverhalten zu analysieren. Dies kann im Rahmen einer sogenannten Verhaltenstherapie geschehen. Dabei sollte festgelegt werden, wo man überhaupt hin möchte und was die Gründe dafür sind, dass man ein gewisses Verhalten verändern möchte.

Anschließend wird geschaut, welche alternativen Verhaltensweisen es gibt und versucht diese einzutrainieren. Die Schwierigkeit besteht darin, diese neuen Essgewohnheiten langfristig zu etablieren. Studien zeigen, dass es mindestens 2 Monate braucht, um ein neues Verhalten konsequent umzusetzen und bevor daraus eine Gewohnheit wird.

 

diabinfo-Podcast mit Prof. Dr. Bernhard Kulzer

Sie finden den Podcast „Stressessen vermeiden“ mit Prof. Dr. Bernhard Kulzer sowie weitere interessante Videos und Podcast-Folgen rund um das Thema „Diabetes vorbeugen“ wie immer in unserer Mediathek sowie auf den gängigen Streamingdiensten wie Spotify, Apple Podcasts, Podcast Addict und vielen mehr.