Was versteht man unter dem CO2-Fußabdruck?
Der CO2-Fußabdruck misst die Menge an Kohlenstoffdioxid-Emissionen, die eine Person durch ihren Lebensstil verursacht. Er umfasst Lebensbereiche wie Ernährung, Mobilität und Wohnen. Auch die Treibhausgase Methan und Lachgas fließen in die Bilanz ein.
In Deutschland liegt der durchschnittliche CO2-Fußabdruck bei 10,35 Tonnen pro Kopf und Jahr. Um das im Pariser Klimaabkommen 2015 von der Weltgemeinschaft vereinbarte 1,5-Grad-Ziel zu erreichen, ist eine Reduzierung des CO2-Fußabdrucks auf unter 1 Tonne pro Kopf notwendig. Wie groß der eigene CO2-Fußabdruck ist, lässt sich mit dem CO2-Rechner des Umweltbundesamtes ermitteln.
Nachhaltiger leben: wirksame Maßnahmen
Es gibt viele Möglichkeiten, im Alltag etwas für die Umwelt zu tun. Doch was ist besonders effektiv, um den eigenen CO2-Fußabdruck zu verringern?
Das Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum hat zu diesem Thema die Big Points (englisch für: wichtige Punkte) erarbeitet. Das sind 7 Maßnahmen, die einen besonders großen Einfluss auf den ökologischen Fußabdruck haben.
Wer diese Big Points befolgt, kann jährlich seinen persönlichen CO2-Fußabdruck um die Hälfte reduzieren:
- Sparduschkopf verwenden.
- Auf Flugreisen verzichten.
- Wohnraum dämmen.
- Pflanzenbetont essen.
- Ökostrom nutzen.
- Weniger Auto fahren.
- Bewusst konsumieren.
Umweltfreundlich und gesund leben
Viele dieser Maßnahmen tun auch der Gesundheit gut: Etwa, sich vorwiegend pflanzlich zu ernähren und öfter mal vom Auto aufs Fahrrad umzusteigen. Ein gesunder Lebensstil ist also nicht nur der beste Weg, um das Risiko für zahlreiche Krankheiten wie Typ-2-Diabetes, starkes Übergewicht (Adipositas) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken – er schützt auch Klima und Umwelt.
Weitere Erläuterungen zu den Maßnahmen finden Sie in unserem Hintergrundartikel.