Junger Mann entspannt in der Hängematte

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diabinfo-Podcast: Neue Folge

Entspannter leben - Wie gelingt das?

Stress muss nicht immer negativ sein – er setzt auch Kräfte frei und hilft, die Anforderungen des Lebens gut zu meistern. Entscheidend ist, wie wir mit dem Stress umgehen. Prof. Bernhard Kulzer, Leiter der psychosozialen Abteilung der Diabetesklinik Bad Mergentheim, erforscht die Zusammenhänge von Psyche und Diabetes. Im diabinfo-Podcast berichtet er über Entspannungsmethoden, die helfen, bevor der Stress krank macht.

Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Tai-Chi, Gehmeditation: Es gibt eine ganze Reihe wirksamer Entspannungsübungen und es lohnt sich, eine davon zu erlernen. Doch nicht jede Methode ist für jeden Menschen gleich gut geeignet. Fängt das Gedankenkarussel an sich zu drehen, sobald man zur Ruhe kommt? Dann ist eventuell Autogenes Training weniger gut geeignet als eine Methode, die die Gedanken bewusst auf ein Körperteil oder den Atem lenkt.

Entspannung in den Alltag integrieren

Schon kleine Achtsamkeitsübungen können helfen, im Alltag zur Ruhe zu kommen. Ein paar tiefe Atemzüge in den Bauch, ein bewusstes Wahrnehmen der Umgebung – das kann schon ausreichen, um wieder zum Wesentlichen zurückzufinden. Ob eine Situation als stressig empfunden wird, hängt zum großen Teil vom individuellen Empfinden ab. Jeder Mensch kann lernen, eine gewisse Lässigkeit im Umgang mit Stress zu entwickeln.

Auf Dauer unter Stress zu stehen kann krank machen. Stressbedingt steigen die Blutzuckerwerte, ein Typ-2-Diabetes kann sich entwickeln.

Die aktuelle Folge des diabinfo-Podcasts zum Thema Stressbewältigung finden Sie unter 'Was kann ich tun? / Entspannungs-Tipps' sowie auch in unserer Mediathek (Podcasts/Diabetes vorbeugen, Stress, Prof. Dr. Bernhard Kulzer). Dort finden Sie auch weitere interessante Folgen zu anderen Themen mit Prof. Kulzer.