Backideen und Desserts

Ab und zu darf es auch mal etwas Süßes sein. Backen bedeutet für viele Menschen Entspannung und Vergnügen und an Feiertagen kann ein leckerer Nachtisch dem Essen einen besonderen Charakter verleihen.

Hier finden Sie eine Auswahl an Ideen zum Backen und für Desserts.

Viel Spaß beim Ausprobieren der Rezepte!

Für circa 20 Stück:

  • 1 walnussgroßes Stück Ingwer
  • 500 ml Milch (fettarm, oder ungesüßte Pflanzenmilch)
  • 100 g Kokosnussraspeln
  • 25 g brauner Zucker
  • 25 g Kakaopulver

Zubereitung

  1. Ingwer schälen und fein reiben oder hacken. Kokosnussraspeln und Ingwer in der Milch zum Kochen bringen. Dabei gelegentlich umrühren.
  2. Wenn die Milch kocht, Temperatur herunterschalten und circa 30 Minuten unter häufigem Umrühren weiterköcheln lassen. Die Mischung sollte eine cremige Konsistenz haben. Dann Zucker und Kakaopulver mischen, unterrühren und nochmals circa 20 Minuten köcheln lassen, bis die Masse leicht krümelig ist. Dabei weiter rühren. Zum Abkühlen auf einem großen Teller verteilen.
  3. Restliche Kokosnussraspeln auf einen Teller streuen und ausbreiten. Mit einem Löffel kleine Portionen der Masse abstechen und in den Händen zu Kugeln rollen. In den Kokosnussraspeln wälzen und die fertigen Kugeln im Kühlschrank fest werden lassen.
  4. In Dosen verpacken und kühl lagern. Circa 2 Wochen haltbar.

Nährwerte pro Stück:

Energie: 54 kcal
Kohlenhydrate: 3 g (entspricht 0,3 KE)
Davon Zucker: 3 g
Eiweiß: 1,5 g
Fett: 4 g
Davon gesättigte Fettsäuren: nur in Spuren enthalten
Ballaststoffe: 1 g

Tipp:

Köstlich wie eine Praline, enthalten aber wesentlich weniger Zucker und Kalorien. Schmecken nicht nur zur Adventszeit. Für eine alternative Variante können Sie etwas Meersalz und Chili untermischen.

Für circa 12 Stück:

  • 3 bis 4 Möhren
  • 4 Eier (am besten Bio)
  • Salz
  • 100 g brauner Zucker
  • 2 EL Grieß
  • 1 TL Zimt und etwas abgeriebene Bio-Zitronenschale
  • 2 TL Backpulver
  • 300 g gemahlene Mandeln (am besten ungeschält)
  • Nach Belieben ganze Mandeln zum Verzieren

Zubereitung

  1. Möhren schälen und fein raspeln. Eier trennen. Eiweiß mit etwas Salz sehr steif schlagen. Eigelb und Zucker in eine Backschüssel geben und gut verquirlen.
  2. Backofen auf 160 Grad (Umluft: 150 Grad) vorheizen. Grieß, Gewürze, Möhrenraspeln, Backpulver und gemahlene Mandeln nach und nach in die Ei-Zucker-Mischung rühren. Zum Schluss den Eischnee unterheben. Nur so viel rühren, bis er gleichmäßig verteilt ist.
  3. Die Muffinform mit Papierförmchen auslegen. Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen und auf der mittleren Schiene auf dem Rost circa 25 Minuten backen. Wer mag, setzt noch 1 bis 2 Mandeln auf die Muffins.

Nährwerte pro Stück:

Energie: 230 kcal
Kohlenhydrate: 13 g (entspricht 1,3 KE)
Davon Zucker: 10,5 g
Eiweiß: 9 g
Fett: 16 g
Davon gesättigte Fettsäuren: nur in Spuren enthalten
Ballaststoffe: 4 g

Tipp:

Ein Rezept, das ganz ohne Mehl auskommt. Dafür machen geraspelte Möhren den Teig schön saftig und sind kalorienarm.

Für 4 Stück:

  • 4 EL getrocknete Cranberries
  • 1 TL Zimt
  • 4 große, feste Äpfel (zum Beispiel Boskop oder Wellant)
  • 4 EL gemahlene Haselnüsse
  • 200 ml Fruchtsaft (Apfel-, Johannisbeere oder Ähnliches)

Zubereitung

  1. Cranberries und Zimt in ein Schälchen geben und in der Hälfte des Fruchtsaftes (100 ml) einweichen. 10 Minuten ziehen lassen. Backofen auf 180 Grad (Umluft: 160 Grad) vorheizen.
  2. Äpfel waschen und die Deckel abschneiden. Dann mit einem Ausstecher oder Messer großzügig vom Gehäuse befreien. Jeden Apfel in ein feuerfestes Schälchen setzen oder alle 4 in eine Tarte- oder Auflaufform.
  3. Dann Haselnüsse und Zimt zu den Cranberries geben und gut vermischen. Ausgehöhlte Äpfel damit füllen. Den restlichen Saft um die Äpfel herumgießen.
  4. Auf dem Rost auf mittlerer Schiene circa 35 Minuten garen (hängt von der Größe und Festigkeit des jeweiligen Apfels ab). Vorsichtig mit einem kleinen Messer testen.

Nährwerte pro Stück:

Energie: 200 kcal
Kohlenhydrate: 29 g (entspricht 2,9 KE)
Davon Zucker: 26 g
Eiweiß: 2,5 g
Fett: 7 g
Davon gesättigte Fettsäuren: nur in Spuren enthalten
Ballaststoffe: 5 g

Tipp:

Noch fettärmer wird der leckere Bratapfel, wenn Sie ihn mit gerösteten Haferflocken statt Haselnüssen füllen.

Dieses Dessert ist vegan!

Für 2 Portionen:

  • 1 Kiwi
  • 8 Physalis
  • 100 g Heidelbeeren
  • 1 kleiner Apfel (zum Beispiel Topaz)
  • 1 kleine Orange
  • 4 entsteinte Datteln (zum Beispiel Medjool)
  • 50 ml Orangensaft

Für die Soße:

  • 200 ml Milch (fettarm, oder ungesüßte Pflanzenmilch)
  • 2 TL Vanillepudding-Pulver
  • ½ TL gemahlener Anis
  • ½ Vanilleschote, ausgekratzt
  • 1 EL Zucker

Zubereitung

  1. Kiwi schälen und in Stücke schneiden. Physalis aus den Hüllen befreien und halbieren. Heidelbeeren waschen. Apfel entkernen und in feine Scheiben schneiden. Orange schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.
  2. Vorbereitetes Obst in eine Schüssel geben. Datteln kleinschneiden und hinzufügen. Orangensaft hinzugießen. Alles mischen und 15 Minuten ziehen lassen.
  3. Milch in einem kleinen Topf erhitzen. Puddingpulver, Gewürze und Zucker mit wenig Wasser klümpchenfrei anrühren und unter die kochende Milch rühren. Nach Verpackungsanweisung zubereiten und vom Herd ziehen. Zum Obstsalat servieren.

Nährwerte pro Portion:

Energie: 230 kcal
Kohlenhydrate: 42 g (entspricht 4,2 KE)
Davon Zucker: 37 g
Eiweiß: 6 g
Fett: 3 g
Davon gesättigte Fettsäuren: nur in Spuren enthalten
Ballaststoffe: 8 g

Tipp:

Je nach Angebot und Saison können Sie auch andere Früchte verwenden: Im Winter zum Beispiel Kaki oder Mango, im Sommer Erdbeeren oder Pfirsiche. Bei der Verwendung von Bananen oder Weintrauben, sollten Sie beachten, dass diese im Vergleich zu beispielsweise Beeren kalorienreicher sind und mehr Zucker enthalten.