Unsere Experte erklärt, wie man es schafft, sich mehr zu bewegen

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Coaching mit Experten: Wie schaffe ich es, mich mehr zu bewegen?

Warum ist Bewegung für ein gesundes Leben so wichtig? Welche Art von Bewegung eignet sich eigentlich am besten, um Typ-2-Diabetes vorzubeugen? Und wie schaffe ich es, langfristig dran zu bleiben? Antworten auf diese und weitere spannende Fragen zum Thema Bewegung finden Sie in unserem Coachingvideo „Wie schaffe ich es, mich mehr zu bewegen?“ mit Prof. Dr. Peter Schwarz.

 

Bewegung ist ein Wundermittel

 

Bewegung hilft nicht nur einem Typ-2-Diabetes vorzubeugen, sondern wirkt auch positiv, wenn man bereits erkrankt ist. Durch Bewegung verbessert sich die Empfindlichkeit der Körperzellen für Insulin, sodass mehr Zucker aus dem Blut in die Zellen aufgenommen wird. Dadurch sinkt der Blutzuckerspiegel. Außerdem kann der HbA1c-Wert, auch als Blutzucker-Langzeitwert bekannt, durch regelmäßige Bewegung gesenkt werden.

Neben diesen Effekten auf die Diabetes-Erkrankung fördert Bewegung durch einen höheren Energieverbrauch die Gewichtskontrolle und senkt den Blutdruck. Dies wirkt sich positiv auf die Entstehung und Entwicklung zahlreicher Erkrankungen aus. Insgesamt unterstützt regelmäßige Bewegung einen gesunden Lebensstil und kann zusätzlich zu einem gesteigerten Wohlbefinden, sozialen Kontakten und einem gestärkten Selbstwertgefühl beitragen.

 

Je mehr Schritte am Tag, desto besser

Generell gilt, dass jede zusätzliche Bewegung mit einem gesundheitlichen Nutzen verbunden ist. Die häufig genannten 10.000 Schritte pro Tag sind ein lohnendes Ziel. Dieses muss jedoch nicht von heute auf morgen erreicht werden. Mit dem Bewusstsein für Strecken, die man leicht zu Fuß gehen kann, ist buchstäblich ein 1. Schritt getan. Ein Schrittzähler, zum Beispiel im Smartphone, kann dann bei der Umsetzung helfen. Kleine Ziele lassen sich leichter erreichen und führen zu einem Erfolgserlebnis. Daher nicht gleich die 10.000 Schritte am Tag anpeilen, sondern lieber mit 1.000 bis 2.000 Schritten beginnen.

Zusätzlich sollten sitzende Phasen insgesamt reduziert und möglichst alle 30 Minuten zumindest kurz unterbrochen werden.

 

Hier finden Sie verschiedene Trainingspläne, um entweder mit dem Sport zu beginnen, oder um etwas Abwechslung in den bestehenden Trainingsablauf zu bekommen.

 

Wenn die Bewegung Spaß macht, ist sie leicht in den Alltag zu integrieren

Am Anfang ist man oft noch sehr motiviert, aber dann lässt die Motivation häufig wieder nach. Suchen Sie sich eine Aktivität, die Ihnen wirklich Spaß macht. Tanzen ist dabei genauso gut wie Spazieren. Hören Sie dabei Musik, Hörbücher oder Podcasts, wenn Ihnen das Training allein zu langweilig wird. Überlisten Sie Ihren inneren Schweinehund, indem Sie die Sporttasche gleich mit zur Arbeit nehmen und gar nicht erst nach Hause kommen vor der Bewegungseinheit.

 

Und noch eine gute Nachricht für alle, die sich bislang wenig bewegt haben: Je weniger Bewegung man gewohnt ist, desto schneller und stärker spürt man die positiven Effekte durch etwas mehr Bewegung.

 

Jeder kleine Schritt, der zusätzlich gemacht wird, wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus.

 

Weitere Motivations-Tipps, um einen gesunden Lebensstil beizubehalten, finden Sie in diesem Beitrag.

 

Weitere Coachingvideos

Das Coachingvideo „Wie schaffe ich es, ich mehr zu bewegen?“ mit Prof. Dr. Peter Schwarz sowie weitere interessante Coachingvideos mit wissenschaftlichen Expertinnen und Experten rund um das Thema „Diabetes vorbeugen“ finden Sie auf unserer Unterseite Coaching mit Experten sowie auf YouTube und Vimeo.